FLENSBURG, 30.08.2026 – Die Flensburg Sealords bleiben auf der Erfolgsspur und setzen ihr eindrucksvolles Momentum in der Rückrunde fort. Nach einer mehrwöchigen Sommerpause und mit nur vier absolvierten Trainingseinheiten in den Beinen empfingen die Sealords die Hamburg Ravens zum erwarteten Rückspiel. Am Ende setzten sich die Flensburger mit einem fulminanten 54:03 vor heimischer Kulisse durch und untermauerten eindrucksvoll ihre Ambitionen.
Pünktlich zum Kickoff zeigte sich auch das Wetter von seiner besseren Seite. Hatten beim Warmup noch starke Regenschauer den Platz unter Wasser gesetzt, klärte der Himmel rechtzeitig auf. Bei Sonnenschein und einer leichten Brise fanden die Teams optimale Bedingungen vor – oder wie Defense End Moritz von Ahn es am Mikrofon kurz und knapp zusammenfasste: „Perfektes Flensburger Wetter.“
ERSTES Quarter
Die Partie begann ruhig: Die Hausherren suchten zunächst über kontrollierte Runplays ihren Rhythmus. Die Hamburger Verteidigung hielt im ersten Drive noch dagegen, doch die Flensburger Defense setzte früh das erste Ausrufezeichen der Partie: Defensive Back Markus Griethe (#33) las die gegnerische Offense perfekt, spitzelte vor den Receiver und fing einen Pass des Hamburger Quarterbacks zur Interception ab.
Diesen Ballbesitzwechsel nutzte die Flensburger Angriffsformation aus. Über wenige Plays marschierte die Offense über die Linie und schloss den Drive mit dem ersten Touchdown des Tages ab. Der anschließende Point-After-Touchdown (PAT) war nicht erfolgreich, sodass es mit einer 06:00-Führung in die erste Viertelpause ging.
ZWEITES Quarter
Im zweiten Spielabschnitt lief sich die Flensburger Offense warm. Direkt zu Beginn des Viertels bediente Quarterback Luca Sander Receiver Christopher De San José per Pass in der Endzone – Touchdown Sealords! Der PAT saß diesmal gewohnt sicher zum 13:00.
Auf der anderen Seite des Balls agierte die Flensburger Defense physisch und hellwach. Defensive Back Mika Freitag erahnte den Spielzug der Gäste, fokussierte den Hamburger Quarterback und tackelte diesen entschlossen zu Boden. Ein nennenswerter Raumgewinn der Hamburger wurde damit verhindert. Angetrieben vom defensiven Stopp legte die Offense nach: Luca Sander bediente Wide Receiver Yannic Aziawor mit einem Pass in die Endzone zum nächsten Touchdown (PAT gut). Nur wenige Minuten später war es ein kraftvoller Lauf durch die Mitte, der die Verteidigung der Ravens erneut überwand und den Ball in die Endzone trug (PAT gut). Mit einem komfortablen und hochverdienten 27:00 ging es in die Halbzeitpause.
DRITTES Quarter
Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Sealords das Tempo hoch. Wide Receiver Janek Weber setzte direkt zu Beginn ein Ausrufezeichen: Mit purem Willen und dem Kopf voran trotzte er gleich zwei Hamburger Tacklern und erlaufte extrem wichtige Yards zur Aufrechterhaltung des Drives. Die Belohnung folgte im darauffolgenden Play: Erneuter Touchdown für Flensburg, gefolgt von einem erfolgreichen PAT zum 34:00.
Durch eine 15-Yard-Strafe gegen die Flensburger Defense kamen die Hamburger Gäste anschließend in eine gute Feldposition. Die Ravens nutzten die Gelegenheit und erzielten per Field Goal drei Punkte – es sollten die einzigen Gegenpunkte der Flensburger an diesem Nachmittag bleiben. Spielstand vor dem Schlussabschnitt: 34:03.
VIERTES QUArTER
Im finalen Viertel drehten zwei Flensburger Akteure noch einmal richtig auf: Janek Weber und Mika Freitag dominierten ihre Duelle an beiden Enden des Feldes mit vollem Fokus und kompromisslosem Drang nach vorne.Während die Hamburger Offense vergeblich ihre Chance zum Punkten suchte, griff Mika Freitag entscheidend ein und unterband jeden Raumgewinn. Auf der Gegenseite trotzte Wide Receiver Janek Weber erneut der Hamburger Defense und fand seinen Weg durch die Reihen.
Die Sealords gehen Richtung Ende mit dem Kopf voran und erzielen 3 weitere Touchdowns unter anderem durch Quarterback Luca Sander der Yannic Aziawor mit einem tiefen Pass bediente. Aziawor fing den Ball, überlief die Verteidigung mit voller Geschwindigkeit und trug diesen unbedrängt zum Touchdown ein. Auch der anschließende PAT saß sicher. Beim Stand von 54:03 war auch das letzte Quarter gelungen und es wurde abgepfiffen.
FAZIT
Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel schloss Flensburg das letzte Heimspiel der Saison grandios ab. Die Defense bot über vier Viertel eine überragende Leistung und machte insbesondere die Outside-Runplays der Hamburger konsequent dicht. Gleichzeitig erfüllte das Team das von Coach Joschi gesteckte Ziel von über 50 Punkten eindrucksvoll.
Trotz des deutlichen Erfolgs bleibt das Team bodenständig. Ein Sieg bedeutet nicht, dass es von selbst so weitergeht. Für die nächsten Wochen gilt es: Warm halten, den Fokus nicht verlieren, realistisch bleiben und als geschlossene Einheit auf dem Platz stehen – ganz nach dem Team-Motto: Rise as one!